137. Auktion bei Historia®

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Nachbericht der 138. Auktion.
Mehr als 3000 nationale und internationale Bieter, davon fast 300 Saalbieter, verhalfen dem Historia Auktionshaus zu einer abermals erfolgreichen 138. Auktion in seiner Dependance in Mühlenbeck vor den Toren Berlins. Eine Offerte von mehr als 4000 Lose machte es notwendig ein drittes Mal in die großen Hallen der Flanerie Mühlenbeck auszuweichen. Das umfangreiche Sortiment von 400 Möbeln zog viele Neukunden aus dem Umland an und so gab es am Samstagnachmittag erwartungsgemäß einige der höchsten Zuschläge vor einem vollbesetzen Saal.

Ein prunkvolles Gründerzeit-Speisezimmer (5395) konnte dank mehrerer Telefon- und Internetbieter, von 6500€ auf 55000€ gehoben werden. Zwei weitere, komplette Zimmer (5399 und 5396) stiegen auf 15000€ bzw. 14000€. Erwähnenswert ist auch ein figürlicher Stuhl in Gestalt eines vollplastisch geschnitzten Phönix (5271), der bei einem Limit von 2000€ erst bei 9000€ an einen Telefonbieter ging. Doch auch an den anderen Tagen des insgesamt fünftägigen Auktionsmarathons sollte es einige Überraschungen geben. Unter den Gemälden fand sich ein monumentales Werk des früh verstorbenen Künstlers Erwin Küsthardt. Die vielfigurige Szene mit Bismarck bei der Verlesung der französischen Kriegserklärung wurde von zwei Museen hart umkämpft, bis sich jedoch schließlich ein Berliner Händler bei 16000€ durchsetzte.

Zwei Portraits des bulgarischen Bildnismalers Nikola Michailow brachten zusammen 11000€ ein und gingen in en bulgarischen Kunsthandel (1100 und 1101). Zahlreiche Sammler für DDR-Kunst wurden durch eine kleine Grafik- und Gemäldesammlung auf den Plan gerufen. So wurde ein kleines Ölgemälde von Konrad Knebel bei einem Limit von 600€ auf 4500€ gehoben und ein anderes von 400€ auf 3000€. Unter den fast 600 Losen Schmuck stach eine Herrenarmbanduhr Santos Galbee 100 hervor, für die ein Sammler 10000€ bewilligte. Viel Interesse zog auch ein japanisches Katana auf sich, welches trotz seiner Signatur und dem tadellosen, wenn auch neu montierten Zustand mit 250€ sehr moderat taxiert war. Mehr als das 10-fache war der Berliner Sammler schließlich bereit zu bezahlen. Während man noch mit der Abwicklung der Auktion in Mühlenbeck beschäftigt ist, wird in Berlin bereits die kommende Auktion im März vorbereitet, die schon jetzt einige außergewöhnliche Stücke bereithält. Einlieferungen sind bis Mitte Februar in den Räumen in der Kalckreuthstraße 4-5 erbeten.