Sehr geehrte Kunden,

die Liquidation des Online-Auktionshauses AUCTIONATA hat in letzter Zeit zu einigen Gerüchten und Irritationen bei einigen Kunden und am Markt geführt. Mitbewerber versuchen unter diesem Namen „letzte“ Auktionen durchzuführen, mit wenig Erfolg. Desshalb sehen wir uns veranlasst, hiermit nochmals einige Sachverhalte richtigzustellen. Der Insolvenzverwalter hat nicht nur die Web- und Namensrechte exklusiv an Historia übertragen, sondern uns gleichzeitig auch als Alternative für die ehemaligen Einlieferer und Kunden empfohlen. Historia hat keinerlei Verbindlichkeiten übernommen ist nicht der Rechtsnachfolger für Verträge, die mit Auctionata in der Vergangenheit geschlossen wurden. Diese Verträge sowie auch alle Einlieferungsverträge werden ausschließlich durch das Insolvenzbüro rückabgewickelt. Preisangebote für Versand- Lager- oder Rücktransportkosten erfolgen ausschließlich im Auftrag und auf Rechnung von Auctionata. Auctionata befindet sich derzeit immer noch in Liquidation.

Kunden, die Ihre bei Auctionata gelagerten Objekte bei uns einliefern möchten, bieten wir unter auctionata@historia.de einen kostenlosen Übernahmeservice an. Gerne können Sie uns auch unter 0302181818 telefonisch kontaktieren.

Die Aquise-Taktik des Auktionshauses Auctionata bestand darin, hohe Startpreise zu nennen, um potentielle Einlieferer für sich zu gewinnen. Diese Preise klangen zwar schön, entsprachen jedoch nicht der derzeitigen Marktsituation – was die Auctionata-Auktionen mit den hohen Durchfallquoten auch deutlich zeigten: Letztendlich sah man, dass die Bieter bei Auctionata die Preise nicht akzeptierten – ein Umstand, der nicht zuletzt dazu beitrug, dass Auctionata Insolvenz anmelden musste. Das Ziel des Historia-Auktionshauses ist es indes, die Preise so anzusetzen, dass sich Bietgefechte entwickeln und die Objekte bestmöglich versteigert werden. Aus diesem Grund mussten wir die Auctionata-Preise entsprechend korrigieren. Dabei ist uns natürlich bewusst, dass diese Korrekturen für viele sehr ernüchternd sind. Aber schlussendlich haben wir ein gemeinsames Ziel, denn auch uns ist nicht daran gelegen, die Objekte „zu verschleudern“ – immerhin verfügt Historia nach der Übernahme von nun 20 Auktionshäusern bzw. deren Web- und Namensrechten über eines der grössten Netzwerke im Auktionsbusiness und damit den besten Voraussetzungen für eine optimale Vermarktung der Objekte.

Durch den Gewinn der Verhandlungen um Auctionata, in denen wir uns gegen mehrere Mitbewerber erfolgreich durchsetzen konnten, sehen wir uns nun mit einer enormen Zahl an Einlieferungsinteressenten konfrontiert. Die schiere Menge der Objekte, die uns zur Versteigerung anvertraut wird, hat es nötig gemacht, unser bisheriges Konzept zu überarbeiten und uns angesichts der veränderten Marktbedingungen neu aufzustellen. Daher finden unsere Auktionen in Zukunft in noch kürzeren Abständen und an zwei verschiedenen Standorten statt. Die großen Räumlichkeiten der „Flanerie Mühlenbeck“ im Norden von Berlin haben sich bereits während der Versteigerung des Nachlasses von Pierre Brice bewährt. Diese stehen uns nun dauerhaft zur Verfügung und bieten mehr als genug Platz, neben großen Sammlungen auch monumentale Gemälde, Skulpturen und Oldtimer auszustellen. In Zukunft soll auch das Gros der zu versteigernden Möbel und Sammlerobjekte dort zur Auktion kommen. Der vorliegende 136. Katalog stellt das erste Resultat dieser Umstellung dar. Unsere etablierten Räumlichkeiten im Zentrum Berlins (Schöneberg) werden derzeit renoviert. Im „Herzstück“ von Historia wird zukünftig der Focus verstärkt auf das Besondere gelegt: Hochwertige Antiquitäten, Design, moderne und zeitgenössische Kunst sowie ausgesuchte Objekte und Kuriositäten nicht nur aus Beständen und Sammlungen von ehemaligen Auctionata-Kunden werden in gesonderten Katalogen angeboten und gelangen noch in diesem Jahr in Berlin zum Aufruf. Wir wollen Ihnen damit – als Einlieferer und auch als Käufer – weiterhin ideale Bedingungen bieten und hoffen, dass Sie uns auch in Zukunft gewogen bleiben.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Historia Auktionshaus

Pressemitteilung

Berlin, 02.05.2017
Das Berliner Auktionshaus Historia profitiert vom Netzwerk des insolventen Online-Auktionshauses Auctionata durch Übernahme der Web- und Namensrechte und bietet den Einlieferern an, Ihre Objekte zu vermarkten.

Auctionata war ein Start-up, das sich auf den Online-Handel von Kunst- und Luxusgegenständen spezialisiert hatte. Fünf Jahre nach Geschäftsgründung war Auctionata im März in die Insolvenz gegangen. Der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff, übertrug nun Historia die Web- und Namensrechte und benennt Historia zugleich als alternatives Auktionshaus zur Versteigerung der Kommissionsware.

Alle Einlieferer, die noch Kunst- und Luxusobjekte bei Auctionata gelagert haben, erhalten in den nächsten Tagen eine E-Mail und einen Brief vom Insolvenzverwalter mit dem Angebot der Übergabe der Objekte an Historia. Einlieferern, die den Aufwand der Rückführung der Stücke scheuen und eine Versteigerung Ihrer Objekte wünschen, wird ein optimales Vermarktungskonzept geboten: Die Objekte werden bei Auctionata abgeholt, professionell und versichert gelagert, für die Auktion bearbeitet und zeitnah in kurzen Intervallen über ein gewachsenes Kundennetzwerk versteigert.

Im Laufe seiner Geschichte hat sich Historia einen großen Kundenkreis erschlossen. Zum einen durch seine erfolgreichen Auktionen und die Zufriedenheit seiner Kunden, zum anderen durch die Übernahme etablierter Auktionshäuser. Das Auktionshaus Historia bietet mit einem Stamm von über einer Million nationaler und internationaler Kunden, mehreren internationale Online-Livestreams und dem Versenden eines klassischen Print-Auktionskataloges die besten Voraussetzungen für die bestmögliche Vermarktung der Objekte.

Bei Rückfragen der Presse
Historia Auktionshaus
Kalckreuthstr. 4-5
10777 Berlin
Dr. Christina Schulze
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 (421) 32 82 82
Fax +49 (421) 32 82 43
presse@historia.de

Artikel Bild-Zeitung - Winnetou
Die Rückkehr der Meister
Die Spätheimkehrer

Pierre Brice Nachlass

Das Auktionshaus Historia hatte am 7. und 8. November die Gelegenheit, Teile des Nachlasses von Pierre Brice zu versteigern.

Die Witwe des Winnetou-Darstellers hatte das Berliner Haus damit beauftragt, eine Auswahl an Memorabilia, Filmrequisiten und privaten Gegenständen aus der Villa bei Paris zu katalogisieren und so der Fangemeinde zugänglich zu machen. Bereits im Vorfeld zeigte sich reges Interesse von Seiten der Fans, der Presse und Sammlern aus aller Welt, so dass die frisch renovierte und liebevoll dekorierte Halle in Mühlenbeck bei Berlin schon zur Vorbesichtigung gut gefüllt war.

Die Resonanz während der Auktion übertraf jedoch auch die hochgesteckten Erwartungen aller Beteiligten. Mehr als 1500 ausgewählte Objekte kamen sortiert nach den Lebensabschnitten von Pierre Brice zum Aufruf. Den Auftakt machten Spielzeuge seiner frühesten Kindheit. Vom ersten Objekt an, einem gelben Blechauto, welches für 280€ zugeschlagen werden konnte, gab es zum Teil erbitterte Bietgefechte. So wechselte eine Mundharmonika erst bei 750€ den Besitzer, während ein von Pierre Brice handgeschnitztes U-Boot einem Sammler 550€ wert war.

Weit tiefer in die Tasche greifen mussten Fans, wie auch öffentliche Institutionen, wenn es darum ging, eines der begehrten Kostüme zu ergattern, die auf Bühnen wie auch bei Filmdreharbeiten getragen, und von Pierre und Hella Brice handgefertigt wurden. So spielte das Kostüm aus „Winnetous Rückkehr“ 9000€ ein, jenes aus „Mein Freund Winnetou“ 4600€ und ein Ensemble für die Karl-May-Festspiele in Elspe 4200€. Als besonders begehrt erwiesen sich solche Gegenstände, die eng mit Pierre Brices‘ Biographie verstrickt waren.

So zum Beispiel ein Dolch aus dem Indochinakrieg 1947/49, welchem er sein Leben verdankte, so wie auch die seltenen Gemälde von seiner Hand, welche bis zu 4400€ einbrachten. Unangefochtenes Highlight des Events war die Silberbüchse, die Pierre Brice selbst mit den namensgebenden Nägeln beschlug und welche Ihn auf sämtlichen Karl-May-Spielen von 1976 bis 1998 begleitete. Nach einem aufregenden Bietgefecht hatte schließlich ein privater Sammler, der bereits seit zwei Tagen im Saal ausharrte, die Nase vorn, und setzte sich mit einem Zuschlag von 65000€ gegen alle Konkurrenten durch.

Aufgrund der sich überschlagenden Reaktionen von Seiten der Presse und der anwesenden Fans, musste die Auktion kurz unterbrochen werden. Überhaupt war die Veranstaltung gekennzeichnet von einer hochemotionalen und herzlichen Stimmung. Immer wieder ließen die Fans Ihrer Freude freien Lauf und suchten die Nähe zu Hella Brice, die ihnen während der ganzen Auktion zur Verfügung stand. Nach zwei langen Tagen, an den der Auktionator Michael Lehrberger alle Register seiner Zunft gezogen hatte und die Bieter im Saal, wie an den heimischen Bildschirmen zu unterhalten wusste, schloss sich schließlich der Kreis, als bei 18000€ für den privat genutzten Jaguar S-Type der Hammer zum letzten Mal fiel.

Rolf Eden ersteigert Buhlschafts-Kleid

Für den guten Zweck hat der Ewig-Playboy gern zugegriffen…
Diesen sündig-roten Stoff-Traum ersteigerte Rolf Eden (78) am Samstag im Auktionshaus „Historia“ – für 2000 Euro. Schauspielerin Mariella Ahrens (39) hatte es bei den „Jedermann-Festspielen“ getragen. Das Geld will sie jetzt zur Hälfte für „Ein Herz für Kinder“ und ihren Verein „Lebensherbst“ spenden. Das „Buhlschafts“-Kleid (von Star-Designer Furne Onè) wird übrigens Eden-Freundin Brigitte (29) tragen. Eden zu BILD: „Ich dachte, es wäre sündiger. Vielleicht lass ich es noch kürzen.“ Quelle: Bild-Zeitung

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BuhlschaftskleidDas renommierte Auktionshaus Historia versteigert am 15.11. das Bühnenoutfit der Schauspielerin von den Jedermann-Festspielen 2008. „Die Versteigerung dient einem guten Zweck,“ so Organisatorin und Kunstsammlerin Jutta Gerhold. „Der Erlös geht an die Kinder-Hilfsaktion EIN HERZ FÜR KINDER sowie an Mariella Ahrens Verein LEBENSHERBST.“ Der Verein unterstützt pflegebedürftige, ältere Menschen. Die Schauspielerin trug das Kleid als „Buhlschaft“ in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“. In dieser Rolle begeisterte sie im Oktober im prachtvollen Ambiente des Berliner Doms. An ihrer Seite „Paul und Paula“-Legende Winfried Glatzeder. Das Kleid stammt vom Modedesigner Furne Oné aus Dubai. Bekannt wurde es durch Heidi Klums Casting-Show „Germany’s next Topmodel“.

Charity-Versteigerung

Historia unterstützt die Stiftungsinitiative für Kinder: Alle Einnahmen gehen zu 100% an die Stiftungsinitiative Schirmfrau der Charity- Versteigerung ist Angela Wiedl.Die Münchenerin Angela Wiedl gehört seit über 20 Jahren zu den erfolgreichsten und populärsten Interpretinnen der volkstümlichen Musik. Bereits im Jahre 1980 trat sie erstmals mit einer volkstümlichen Gruppe auf. Auslands-Tourneen führten sie nach Kanada, Mexiko, Malaysia, Singapur, Japan, Frankreich und Italien. 1991 wurde sie von Ralph Siegel entdeckt, der sie im ganzen Land bekannt machte. Seitdem ist sie aus den großen Musikshows nicht mehr wegzudenken. Die Freunde der volkstümlichen Musik nahmen von Anfang an auch Anteil am Privatleben der mit dem ECHO und der GOLDENEN STIMMGABEL ausgezeichneten Ausnahmesängerin. Als Angela Wiedls Tochter Angelina 2005 mit nur fünf Jahren starb, trauerte ihre Fangemeinde mit ihr. Seit 2011 ist Angela Wiedl in zweiter Ehe mit Uwe Erhardt (Die Schäfer) verheiratet. Am 22. Juni 2012 kam Töchterchen Gina Maria zur Welt. Angela Wiedl übernimmt die Schirmherrschaft sehr gerne: „Kinder sind unsere Zukunft. Ohne sie kann unsere Gesellschaft nicht fortbestehen.“ Mit einer Ersteigerung gleich zweimal Gutes tun Sie erwerben ein außergewöhnliches Geschenk für Ihre Lieben und wir machen uns groß für die Kleinen Kinder brauchen die tiefe emotionale Bindung an ihre Eltern. Vor allem in ihrer ersten Lebensphase sind Kinder auf diese verlässlich schützende Nähe angewiesen, die ihnen vermittelt, dass sie um ihrer selbst willen geliebt werden, erwünscht und willkommen sind. Auf dieser Grundlage entwickeln sie sich zu selbstbewussten, kreativen und stabilen Persönlichkeiten. Die Stiftungsinitiative macht sich groß für die Kleinen

• durch eine sachlich-kritische Aufklärung der Öffentlichkeit über den Zusammenhang von frühkindlicher Bindung, Erziehung, Bildung und Gesundheit. Wir nehmen engagiert Einfluss auf die politische und gesellschaftliche Diskussion über die kindgerechte Gestaltung von „Kindheit“ – www.fuerkinder.org
• durch die aktive Unterstützung der gesellschaftlichen Wertschätzung von „Elternarbeit“ und der Bedeutung von „Elternliebe“. Das Magazin für mehr Lebensfreude „für uns“ – www.fuer-uns.com
• durch Förderung der wissenschaftlichen Forschung über die Bedingungen frühkindlicher Entwicklung – www.institut-bindung.de

Prominente Botschafterinnen und Kuratoren, die sich mit viel persönlichem Engagement für die Interessen von Kindern einsetzen und so zum langfristigen Erfolg der Stiftungsziele beitragen. Janette Rauch – Schauspielerin, Dr. jur. utr. Albin Nees – ehem. Richter a. Sozialgericht, Prof. Gordon Neufeld – Prof. für klinische Psychologie, Barbara Wussow – Schauspielerin, Prof. Dr. Ralph R. Dawirs – Prof. für Neurobiologie, Steve Biddulph – Familientherapeut.