137. Auktion bei Historia ®

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Nachbericht der 139. Auktion

Die 139. Auktion musste aufgrund der schieren Menge an Positionen erstmalig auf 6 Tage über zwei Wochen verteilt werden. Über 4300 Lose waren es, die letztmalig in den alten Räumen der Kalckreuthstraße angeboten wurden, und von denen über 70 % zugeschlagen werden konnten. Natürlich waren es mal wieder die exotischen Werke, welche die größte Aufmerksamkeit auf sich zogen. So konnte ein Gemälde des mexikanischen Malers jüdischer Abstammung Gunther Gerszo Wendland (1674) für 35000€ an eine mexikanische Galerie verkauft werden. Eine Ming Bronze des sitzenden Bodhisattva Guanyin in padmasana Position aus dem 17. Jahrhundert (4820) wurde nach einen heftigen Bietgefecht von 4000€ auf 15000€ gehoben, während ein sinotibetischer Buddha Amitayus, des 18. Jahrhunderts (4829) bei einem Limit von 500€ erst bei 4600€ an den chinesischen Onlinebieter ging. Ein Gemälde des balinesischen Künstlers Ida Bagus Made Togog (1357), der als Erneuerer der balinesischen Kunst gilt, war einem Sammler aus Bali 4200€ wert.

Doch auch heimische Kunst konnte einige Erfolge verbuchen. Der Harz-Maler und Dahl-Schüler Ernst Helbig (1230) reüssierte mit einem Blick von einer Terrasse des Schlosses Wernigerode Richtung Brocken um den sich sieben Bieter im Saal und an den Telefonen stritten, bis bei 22000€ der Hammer fiel und das Stück nach Paris ging. Immerhin der höchste bisherige Zuschlag auf einer Auktion für diesen Künstler. Ein unaufgeregtes und frühes Blumenstillleben von der Hand des Otto Dix (1648) wechselte für 15000€ den Besitzer. Der Düsseldorfer Schlachtenmaler Hugo Ungewitter steuerte ein szenisches Gemälde mit einem Bittsteller von Friedrich II. zu Pferde bei und spielte sehr gute 6000€ ein. Im Schmuckbereich waren es die Armbanduhren, die den größten Zuspruch erhielten. Darunter eine Omega Speedmaster, die schon mit 500€ ins Rennen ging und bei 5600€ an einen Sammler ging, der offenbar den Arm noch lange nicht gesenkt hätte. Eine Breitling Chrono Cockpit in Gelbgold konnte mit 9500€ zugeschlagen werden. Ein großes Speiseservice für 6 Personen aus der KPM mit dem beliebten Dekor des Breslauer Stadtschlosses wurde bei 6500€ weitergereicht und ein Picasso-Teller aus dem Hause Madoura mit einem geritzten lächelnden Gesicht ging für taxgerechte 5200€ über das Auktionspult. Eine Goldmünze Sachsen-Meiningen von 1900 überraschte mit einem Zuschlag von 4200€, wie auch eine offenbar unterbewertete antike Marmorbüste die sich von 150€ auf 3000€ steigerte. Alle Preise verstehen sich ohne das Käuferaufgeld. Einlieferungen zu unseren kommenden Auktionen in den neuen Räumlichkeiten in der Manteuffelstraße 27, 12103 Berlin-Tempelhof, sind jederzeit erbeten.

137. Auktion bei Historia ®

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Nachbericht der 138. Auktion.

Mehr als 3000 nationale und internationale Bieter, davon fast 300 Saalbieter, verhalfen dem Historia Auktionshaus zu einer abermals erfolgreichen 138. Auktion in seiner Dependance in Mühlenbeck vor den Toren Berlins. Eine Offerte von mehr als 4000 Lose machte es notwendig ein drittes Mal in die großen Hallen der Flanerie Mühlenbeck auszuweichen. Das umfangreiche Sortiment von 400 Möbeln zog viele Neukunden aus dem Umland an und so gab es am Samstagnachmittag erwartungsgemäß einige der höchsten Zuschläge vor einem vollbesetzen Saal. Ein prunkvolles Gründerzeit-Speisezimmer (5395) konnte dank mehrerer Telefon- und Internetbieter, von 6500€ auf 55000€ gehoben werden.

Zwei weitere, komplette Zimmer (5399 und 5396) stiegen auf 15000€ bzw. 14000€. Erwähnenswert ist auch ein figürlicher Stuhl in Gestalt eines vollplastisch geschnitzten Phönix (5271), der bei einem Limit von 2000€ erst bei 9000€ an einen Telefonbieter ging. Doch auch an den anderen Tagen des insgesamt fünftägigen Auktionsmarathons sollte es einige Überraschungen geben. Unter den Gemälden fand sich ein monumentales Werk des früh verstorbenen Künstlers Erwin Küsthardt. Die vielfigurige Szene mit Bismarck bei der Verlesung der französischen Kriegserklärung wurde von zwei Museen hart umkämpft, bis sich jedoch schließlich ein Berliner Händler bei 16000€ durchsetzte.

Zwei Portraits des bulgarischen Bildnismalers Nikola Michailow brachten zusammen 11000€ ein und gingen in en bulgarischen Kunsthandel (1100 und 1101). Zahlreiche Sammler für DDR-Kunst wurden durch eine kleine Grafik- und Gemäldesammlung auf den Plan gerufen. So wurde ein kleines Ölgemälde von Konrad Knebel bei einem Limit von 600€ auf 4500€ gehoben und ein anderes von 400€ auf 3000€. Unter den fast 600 Losen Schmuck stach eine Herrenarmbanduhr Santos Galbee 100 hervor, für die ein Sammler 10000€ bewilligte. Viel Interesse zog auch ein japanisches Katana auf sich, welches trotz seiner Signatur und dem tadellosen, wenn auch neu montierten Zustand mit 250€ sehr moderat taxiert war. Mehr als das 10-fache war der Berliner Sammler schließlich bereit zu bezahlen. Während man noch mit der Abwicklung der Auktion in Mühlenbeck beschäftigt ist, wird in Berlin bereits die kommende Auktion im März vorbereitet, die schon jetzt einige außergewöhnliche Stücke bereithält. Einlieferungen sind bis Mitte Februar in den Räumen in der Kalckreuthstraße 4-5 erbeten.

137. Auktion bei Historia ®

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Nachbericht der 137. Auktion:

Das Team des Auktionshauses HISTORIA freute sich, Ihnen den Katalog der 137. Auktion präsentieren zu können. Neben einem veränderten Cover-Design gab es auch inhaltliche Besonderheiten. Nachdem wir durch die Insolvenzverwaltung von AUCTIONATA exklusiv damit beauftragt wurden, deren Lagerware zu veräußern und von Privatkunden für die Auktion vorgesehene Objekte über unser Stammhaus zu versteigern, konnten wir Ihnen nun eine umfangreiche Offerte aus ehemaligem AUCTIONATA Bestand präsentieren. Es handelte sich dabei um eine Pfandauktion, welche gesondert ausgewiesen wurde. Die Schmuckabteilung konnte dabei mit besonders exquisiten Stücken aufwarten… Weitere Informationen folgen in Kürze…

Sonderauktion "Pierre Brice" bei Historia ®

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Nachbericht zur Nachlassversteigerung „Pierre Brice“.

„Blick hinter die Kulissen“: Das ‪Auktionshaus‬ ‪Historia‬ hatte am 7. und 8. November 2015 die Gelegenheit, Teile des Nachlasses von ‪Pierre‬ Brice zu versteigern.

Die Witwe des ‪‎Winnetou‬-Darstellers hatte das Berliner Haus damit beauftragt, eine Auswahl an Memorabilia, ‪‎Filmrequisiten‬ und privaten Gegenständen aus der Villa bei Paris zu katalogisieren und so der Fangemeinde zugänglich zu machen. Bereits im Vorfeld zeigte sich reges Interesse von Seiten der Fans, der Presse und Sammlern aus aller Welt, so dass die frisch renovierte und liebevoll dekorierte Halle in ‪Mühlenbeck‬ bei ‎Berlin‬ schon zur Vorbesichtigung gut gefüllt war.

Die Resonanz während der ‪‎Auktion‬ übertraf jedoch auch die hochgesteckten Erwartungen aller Beteiligten. Mehr als 1500 ausgewählte Objekte kamen sortiert nach den Lebensabschnitten von Pierre ‪Brice‬ zum Aufruf. Den Auftakt machten Spielzeuge seiner frühesten Kindheit. Vom ersten Objekt an, einem gelben Blechauto, welches für 280€ zugeschlagen werden konnte, gab es zum Teil erbitterte Bietgefechte. So wechselte eine Mundharmonika erst bei 750€ den Besitzer, während ein von Pierre Brice handgeschnitztes U-Boot einem Sammler 550€ wert war.

Weit tiefer in die Tasche greifen mussten Fans, wie auch öffentliche Institutionen, wenn es darum ging, eines der begehrten ‪‎Kostüme‬ zu ergattern, die auf Bühnen wie auch bei Filmdreharbeiten getragen, und von Pierre und ‪‎Hella‬ Brice handgefertigt wurden. So spielte das Kostüm aus „Winnetous Rückkehr“ 9000€ ein, jenes aus „Mein Freund Winnetou“ 4600€ und ein Ensemble für die ‪Karl‬-‪May‬-‪Festspiele‬ in ‪‎Elspe‬ 4200€. Als besonders begehrt erwiesen sich solche Gegenstände, die eng mit Pierre Brices‘ ‪‎Biographie‬ verstrickt waren.

So zum Beispiel ein Dolch aus dem Indochinakrieg 1947/49, welchem er sein Leben verdankte, so wie auch die seltenen Gemälde von seiner Hand, welche bis zu 4400€ einbrachten. Unangefochtenes Highlight des Events war die Silberbüchse, die Pierre Brice selbst mit den namensgebenden Nägeln beschlug und welche Ihn auf sämtlichen Karl-May-Spielen von 1976 bis 1998 begleitete. Nach einem aufregenden Bietgefecht hatte schließlich ein privater ‪‎Sammler‬, der bereits seit zwei Tagen im Saal ausharrte, die Nase vorn, und setzte sich mit einem Zuschlag von 65000€ gegen alle Konkurrenten durch.

Aufgrund der sich überschlagenden Reaktionen von Seiten der Presse und der anwesenden Fans, musste die Auktion kurz unterbrochen werden. Überhaupt war die ‪Veranstaltung‬ gekennzeichnet von einer hochemotionalen und herzlichen Stimmung. Immer wieder ließen die Fans Ihrer Freude freien Lauf und suchten die Nähe zu Hella Brice, die ihnen während der ganzen Auktion zur Verfügung stand. Nach zwei langen Tagen, an den der Auktionator Michael Lehrberger alle Register seiner Zunft gezogen hatte und die Bieter im Saal, wie an den heimischen Bildschirmen zu unterhalten wusste, schloss sich schließlich der Kreis, als bei 18000€ für den privat genutzten Jaguar S-Type der Hammer zum letzten Mal fiel.

Hier haben Sie jetzt noch die die letzte und einmalige Chance – für eine begrenzte Zeit – einen Gegenstand aus dem offiziellen Nachlass von Pierre Brice zu erwerben!

129. Auktion bei Historia ®
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